Aktuelle Bauleitplanung


B-Plan = Bebauungsplan
VBP = Vorhabensbezogener Bebauungsplan
VEP = Vorhaben- und Erschließungsplan
FNP = Flächennutzungsplan
NSG = Naturschutzgebiet
KES = Klarstellungs- und Ergänzungssatzung

Stadt/ Gemeinde/AmtPlanbezeichnungAbgabetermin
Wohnen an der Elisabethstraße, StrausbergB-Plan09.06.2021
Windpark Diehlow, Eisenhüttenstadt6. Änderung FNP10.06.2021
Grünheide4. Änderung FNP11.06.2021
Hubertusweg II Bad SaarowB-Plan25.06.2021
Bauhof Bad SaarowB-Plan25.06.2021
Fredersdorf-Vogelsdorf11. Änderung FNP02.07.2021
Gewerbegebiet Frankfurter Chaussee / Schöneicher Weg, Fredersdorf-VogelsdorfB-Plan02.07.2021

Stand: 31.05.2021

Andrea Jacob

Technische Beraterin

Telefon: 0335 5619 - 107
Telefax: 0335 5619 - 123

andrea.jacob@hwk-ff.de

Jördis Kaczmarek

Sekretariat Gewerbeförderung

Telefon: 0335 5619 - 120
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Umweltfreundlicher, schneller, einfacher bauen: Die neue Bauordnung

Der Landtag Brandenburg hat der novellierten Bauordnung zugestimmt. Der Gesetzentwurf war durch die Landesregierung in das Gesetzgebungsverfahren eingebracht worden. Damit ist nun der Weg frei für ein modernes, schnelleres und umweltfreundlicheres Baurecht. Die Änderungen waren notwendig, um insbesondere die Brandenburgische Bauordnung an die Musterbauordnung von 2019 anzupassen. Das Gesetz trat zum 1. Januar 2021 in Kraft.

Die wichtigsten Neuerungen für Handwerker im Überblick:

Durch die Einführung der Typengenehmigung wird das serielle und modulare Bauen erleichtert, um schneller, flexibler und kostengünstiger bauen zu können. Innovatives Bauen mit Holz wird leichter, da es künftig in allen Gebäudeklassen bis zur Hochhausgrenze möglich wird.

Es wird klargestellt, dass die Errichtung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge baugenehmigungsfrei ist. Des Weiteren werden die Regelungen zur Aufstellung von Mobilfunkmasten erleichtert. Dies ist eine Voraussetzung dafür, dass über eine flächendeckende Mobilfunkabdeckung ein Beitrag zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse geleistet werden kann.

Die neue Bauordnung fördert den Prozess zur Digitalisierung des Baugenehmigungsverfahrens. Formale Hindernisse in Verfahrens- und Formvorschriften der Bauordnung werden beseitigt. Elektronische Baugenehmigungsverfahren werden dadurch erleichtert. Handwerksmeisterinnen und -meister des Maurer-, Betonbauer- und Zimmererfachs sowie staatlich geprüfte Technikerinnen und Techniker mit dem Schwerpunkt Hochbau dürfen Bauvorlagen für geringfügige und technisch einfache Bauvorhaben erstellen. Dazu zählen freistehende Gebäude mit bis zu 100 m2 Grundfläche. Darüber hinaus wird Bauherren künftig freigestellt, ob sie für ihre Planung einen qualifizierten Fachplaner bestellen oder die bautechnischen Nachweise im Vier-Augen-Prinzip bauaufsichtlich prüfen lassen.

Ausführliche Informationen erhalten Sie hier.

Quelle: Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung im Dezember 2020

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